Hannes Käsbauer

AUFSTIEG GESCHAFFT

war das ein Wochenende…

16 Spiele, 1600km, 4 Spiele selbst, 11 Sätze, ich bin immer noch platt.

Aber wir habens geschafft. Alle Nerven wurden am Ende behalten. Am Samstag ein 4:4 zu Hause. Am Sonntag 5:3 gewonnen.

Im 2. Herrendoppel mit meinem Partner Lukas Schmidt taten wir uns über beide Spiele lang enorm schwer. Beide Punkte standen fest auf der Rechnung. Aber wir schafften es, auch wenns enorm Kraft kostete.

Im Einzel war ich im Vorfeld sicher nicht der Favorit gegen den Indonesier Taufiq Hidayat Ackbar. Aber am Samstag in Rosenheim mit den tollen Zuschauern im Rücken spielte ich zwei Sätze lang mein bestes Badminton. Leider hatte er Ende des zweiten Satzes etwas mehr Glück, gewann ihn knapp, um dann im Entscheidungssatz den Punkt für Mülheim zu erzielen. Am Sonntag war ich dann leider doch sehr müde, knickte auch wieder um, spielte aber zu Ende und gab weiter Alles für das Team. Und wir habens geschafft! Endlich! Ich freue mich riesig!!!

Vielen Dank an alle Zuschauer, die uns unterstützt haben, an die Betreuung durch die Verantwortlichen des Vereins und ganz besonders an unseren Trainer Manfred Ernst, ohne ihn wäre und die jahrelange Arbeit wäre der Erfolg nie möglich gewesen.

Auf mindestens zwei tolle Jahre 1. Bundesliga in Rosenheim

Euer Hannes

Aufstiegsspiele

Hallo zusammen,

nachdem ich in den vergangenen Wochen eine kleine Turnierserie spielte, hatte ich die vergangenen zwei Wochen wieder Zeit, gut und viel zu trainieren.

In Österreich hatte ich etwas Lospech und traf gleich im ersten Spiel auf einen Indonesier. Ich spielte richtig gut und konnte ihn im ersten Satz überraschen und mit 25:23 gewinnen. Dann jedoch baute ich etwas ab, verlor klar den zweiten Satz, um im dritten Satz wieder anzugreifen. Jedoch schlichen sich wieder Fehler ein, ich baute Frust auf und verlor leider knapp mit 17:21. Ich kann mit dem Spiel aber zufrieden sein.

Bei den German Open eine Woche später hatte ich es in der ersten Runde mit dem Refrather Bundesligaspieler Kai Waldenberger zu tun. Anfangs fand ich wenig ins Spiel, spielte viel zu passiv und verlor klar den ersten Satz. Zu Beginn des zweiten Satzes kam ich besser rein und verlor wieder mein Konzept. Bei 11:19 hats aber zum Glück “klick” gemacht und ich machte keinen Fehler mehr, gewann den Satz zu 19 und auch im dritten Satz hatte ich dann die Nase vorne. So kam es endlich einmal zu einem Knallerspiel in Runde 2. Mit Bao Chunlai aus China hatte ich zum ersten mal einen absoluten Weltklassespieler gegenüber stehen. Er gewann auch das Turnier später. Mit 11:21 und 12:21 spielte ich aber gut mit, hatte einige tolle Ballwechsel gewonnen und konnte zufrieden sein.

Am Donnerstag gehts nach Rumänien, ich freue mich drauf.

Noch mehr freue ich mich aber auf unsere Aufstiegsspiele mit dem PTSV in die 1. Bundesliga.

AM 27. MÄRZ 2010 um 14.oo Uhr in Rosenheim

AM 28. MÄRZ 2010 um 14.oo Uhr in Mülheim

Also wer Zeit hat, uns zu unterstützen, es lohnt sich!!!

Bis dann, euer Hannes

Bericht Deutsche Meisterschaft

Hallo zusammen,

lang lang ists her…. Tut mir leid, ich habe auch jetzt im Moment ziemlich viel um die Ohren, will mich aber kurz melden und die letzten Tage, aber auch Wochen und Monate Revue passieren lassen.

Leider verlief die Saison bisher etwas unglücklich, nachdem ich im Frühjahr 2009 toll gespielt habe und auch super im Sommer trainiert habe. Im Oktober, November stoppte mich eine langwierige Krankheit, die leider viel zu spät festgestellt wurde, sodass ich eigentlich erst seit diesem Jahr wieder voll angreife.

Das Jahr 2010 verlief bisher auch sehr gut. Ich habe bei den Swedish International, dem ersten Wettkampf nach über einem Monat Pause, ein sehr gutes erstes Spiel gemacht, bevor ich gegen einen sehr starken Malayen müde Beine hatte.

Dann stand Ende Januar eine Doppelrunde Bundesliga an, bei der wir die Meisterschaft sichern wollten, um uns auf den Aufstieg konzentrieren zu können. Und hier habe ich endlich mal wieder zwei sehr gute Einzel gespielt, zwar nicht konstant das ganze Spiel über, aber ich hatte mich im Griff und Spaß am Spiel. Das ist das Wichtigste!

Die DM verlief für mich vom Ergebnis her zwar nicht so gut und etwas unglücklich. Allerdings habe ich meines Erachtens gute Spiele gemacht. Die ersten zwei Runden habe ich pflichtgemäß gewonnen, aber auch den Gegner und das Spiel kontrolliert. Und dann das Achtelfinale gegen meinen Trainingspartner, Studienkollegen und Freund Marcel Reuter war dann natürlich wie das Ergebnis zeigt eine enge Kiste.  Es zeigt mir aber, dass ich dran bin und wieder vorwärts komme, das viele harte Training zahlt sich aus.

Bis demnächst, ihr Kämpfer

Hannes

Sommer 2009

Hallo zusammen,

der Sommer 2009 war aus Badmintonsicht nicht sehr ereignisreich.

Ende Mai spielte ich noch 2 erfolgreiche Turniere in Spanien und Toulouse, auf die eine Woche Schlägerpause folgte.

Ende Juni kam dann die Studenten-Europameisterschaft. Dies war eine schöne neue Erfahrung, denn es war das erste Turnier für mich auf diesem Gebiet.  In Genf hatten wir einen schönen Teamzusammenhalt. Leider verlor ich mein Viertelfinale in einem Marathonmatch gegen den Polen Rafael Hawel sehr unglücklich im dritten Satz, was mich auch ziemlich ärgerte. Doch auch das “Drumherum”, das bei dieser Veranstaltung immer gegeben ist, war mit viel Spaß verbunden und ich traf auch viele Bekannte wieder.

Der Rest des Sommers war mit viel Training verbunden, in Vorbereitung auf die neue Saison. Wir stellten etwas um und machten viel Feldfitness, was sich hoffentlich bald auszahlen wird. Zudem natürlich, wie es sich für den Sommer gehört, viel Kraft- und Athletiktraining bei unserem Fitnesstrainer Oli Mühlbredt.

Leider hatte ich auch gehörigen Stress mit Prüfungen und Hausarbeiten im Studium dieses Semester, sodass mehrere Nächte drauf gingen und die Erholung und Regeneration darunter litten. Letztlich war ich püntklich zu unserem Urlaubsfenster aber fertig, v.a. dann auch körperlich, sodass ich zwei Wochen richtig gut entspannen konnte, bevor es diese Woche wieder losging.

Und dann passierte es gleich am Montag Abend: bei einem Abwehrversuch eines Smashes, kam ich nicht mit der Hand auf, sondern nur mit dem Daumen, der sich schön verbog und jetzt eingetapet ist. Seitdem fällt mir jeder Rückhandschlag schwer, wenn ich ihn überhaupt mache.

Nächste Woche beginnt mit Belgien die Saison, ich hoffe bis dahin geht es. Denn fit bin ich!

Ich freue mich auf eine gute Saison!

Euer Hannes

wieder Punkte, aber ein unglückliches Turnier…

…war meines Erachtens das letzte Turnier in dieser Saison für mich in Toulouse. Durch einige Ausfälle im Hauptfeld blieb mir die Qualifikation erspart, wodurch mir schon einige weitere Punkte sicher waren. So wurde ich dem an 5 gesetzten Dänen Peter Mikkelsen zugelost, gegen den ich vor 3 Monaten in Kroatien in zwei Sätzen verlor. Und auch dieses Mal war es ein schwieriges Spiel. Als ich meinen Spielplan gefunden hatte, war es schon wieder fast zu spät bzw. ich konnte ihn nicht durchziehen, sodass ich leider mit 12:21 und 17:21 verlor. Mikkelsen kam anschließend locker ins Halbfinale.

Jetzt ist eine Woche Schlägerpause und dann beginnt auch schon die Vorbereitung für die kommende Saison, auf die ich mich eigentlich auch schon wieder freue.

Bis bald

Hannes

Wichtige Punkte in Madrid

Hallo mal wieder,

diese Woche fand das für mich vorletzte Turnier der Saison in der spanischen Hauptstadt statt. Gemeinsam mit meinem Bruder Peter machte ich mich schon am Mittwoch auf den Weg dorthin. Da wir aber beide erst am Freitag spielen mussten, genossen wir neben 2 kleinen Einheiten am Donnerstag morgen und am Abend das tolle Wetter und kickten u.a. eine kleine Runde vor dem Athletico Stadion, war ne coole Atmosphäre.

Vor dem Spiel gegen den Belgier Yuhan Tan rechnete ich mir nur wenige Chancen aus, ich hatte noch nie gegen ihn gespielt, kannte seine Spielstärke aber ganz gut.

Dementsprechend verlief auch der erste Satz, ich bekam gar nichts hin, nur Fehler oder ihm den Ball schön auf den Schläger gespielt. Der zweite Satz verlief etwas besser, jedoch führte er ständig. Bei 13:16 hatte ich einen kleinen Lauf auf 18:16 und konnte mich so reinkämpfen, den Satz gewann ich schließlich auch. So war ich schon etwas erleichtert und konnte den Kampf aufrecht erhalten und gewann schließlich auch den dritten Satz mit einem glücklichen Netzroller 21:17 (ok, kurz davor hatte ich aber das Pech und er blieb hängen…)

Sichtlich erleichtert trank ich nach dem Spiel noch schnell 5 Flaschen Wasser, ging ins Hotel und legte mich etwas hin. Ich wollte auch gegen Carl Baxter, an 3 gesetzt, noch ein gutes Spiel machen und ihn ärgern.

Doch der erste Satz verlief wieder identisch, mir kam er vor wie 5 Minuten.

Doch auch hier kämpfte ich mich im zweiten Satz rein, stand gut in der Abwehr und spielte bis 13:11 für mich super mit. Dann kam wie so oft gegen so starke Gegner diese Saison der Bruch, er machte 8 Punkte in Folge und ich konnte mich nicht mehr wehren. Daran gilt es, zu arbeiten im Sommer für die nächste Saison.

Nächste Woche folgt in Toulouse das letzte Turnier der Saison, im Juni folgt noch die Studenten-EM, die ich aber aus dem Training raus spielen werde, was bei mir vielleicht was gutes heißt…

Bis demnächst

Euer Hannes

Peter und ich in Madrid

Turniersieg bei deutscher Rangliste

Hallo mal wieder,

die letzten Semesterferien-Wochen habe ich weiterhin fleißig genutzt, um Turniere zu spielen oder weiter fleißig und viel zu trainieren. Bei den Polish Open Ende März in Warschau kam es für mich in der ersten Runde zum Duell mit dem Polen Hubert Paczek, gegen den ich davor schon einmal spielte und in zwei Sätzen verlor. Nach knapp verlorenem ersten Satz fand ich im zweiten das richtige Mittel gegen den kräftigen und mit viel Power spielenden Polen und gewann klar. Leider ging meine Strategie im Entscheidungssatz wieder verloren, sodass ich etwas enttäuscht wieder nach Hause kam.

Aber wichtig ist es ja bekanntlich, dass man aus Niederlagen lernt, so trainierte ich ziemlich hart die darauffolgende Woche und spielte am Wochenende die letzte Deutsche Rangliste der Saison. Glücklicherweise war sie in Saarbrücken, was für mich ja ein Heimspiel war. Bei herrlichem Wetter, bei dem man ja gerne in die Halle geht konnte ich die Müdigkeit am Samstag schnell aus den Beinen kriegen und gelangte souverän ins Halbfinale.

Und auch dort erwischte ich am Sonntag morgen einen guten Tag und konnte sowohl das Halbfinale gegen Basti Rduch als auch mein erstes Finale gegen Sebastian Schöttler gewinnen, was mich sehr freute.

Nächste Woche gehts noch zu den Dutch International nach Wateringen, mit dem Ziel, ins Hauptfeld zu kommen. Deswegen werden auch die Osterfeiertage fürs Training genutzt, aber das ist ja inzwischen schon fast Gang und Gebe bei uns….

Viele Grüße

Euer Hannes

schwedische Sparringspartner zu Gast

Nachdem Anfang dieser Woche zwei Länderspiele in Deutschland gegen Schweden stattfanden, kamen die 4 schwedischen Spieler mit ihrem Trainer zu uns nach Saarbrücken und trainieren noch bis morgen mit.

Natürlich steht viel Spieltraining auf dem Programm. Das ist sehr wichtig, v.a. weil wir so im Training auch mal gegen andere spielen können, die Abwechslung ist meines Erachtens sehr wichtig und so kann ich mich hervorragend auf mein nächstes Turnier, den Polish International in zwei Wochen vorbereiten.

Der Februar war voll…

…von Terminen. Er begann mit den deutschen Meisterschaften, bei denen ich leider etwas Lospech hatte, aber ein gutes Turnier spielte und folgte mit 2 Wochen voll von Klausuren. Die ein oder andere Nachtschicht half jedoch, das Kurzzeitgedächtnis mit Wissen vollzustopfen und ich hoffe, es war erfolgreich.
Gleich zu Semesterferienstart begann ich eine kleine Turnierserie einzulegen, wohlwissend, dass ich etwas brauchen werde, um vom vielen Training in den letzten Wochen und Monaten wieder einen Spielrhythmus zu finden. Hier lagen die beiden letzten Bundesligaspiele der laufenden Saison genau richtig. Allerdings war ich doch sehr müde, sodass ich nicht meine Top-Leistung abrufen konnte und mich viel ärgerte. Aber wer kämpft…… so konnte ich meine Spiele noch erfolgreich gestalten.
Gleich am Montag drauf ging es mit meinem Trainer Manfred Ernst weiter nach Österreich, um mich bei einem Lehrgang des österreichischen U19-Teams auf die Austrian International vorzubereiten. Doch auch dort in den ersten Quali-Spielen schaffte ich es nicht, die Müdigkeit aus den Beinen und Blockaden aus dem Kopf zu kriegen, sodass ich oft einem hohen Rückstand hinterher kämpfte. Das beste Spiel machte ich dann am Donnerstag Morgen gegen die österreichische Nachwuchshoffnung David Obernosterer, gewann deutlich in 2 Sätzen und schaffte den Sprung ins Hauptfeld. Dort traf ich mit meinem Losglück auf den späteren Sieger aus Japan, machte aber auch ein solides Spiel.
Nach 11 Stunden Zugfahrt zurück und einem erholsamen Wochenende standen diese Woche gleich die German Open in Mülheim an. Im Vorfeld hatte ich mir hier wenig Chancen aufs Hauptfeld ausgerechnet, spielte aber gegen den ”indonesischen Schweden” Hartono ein richtig gutes Match und auch im Finale
konnte ich das Niveau einigermaßen halten. Mit dem Erreichen des Hauptfelds war ich schon sehr zufrieden, sodass ich recht locker in das Spiel gegen den Schweizer Meister Christian Bösiger ging. Ich kenne Boesi ganz gut, hatte aber noch nie gegen ihn in einem Turnier gespielt. Leider hatte ich in der Mitte beider Sätze immer ein kleines Tief, sodass er dort davonzog. Im zweiten Durchgang kam ich nochmal ran, aber es reichte leider nicht.
Jetzt gilt es in Kroatien nächste Woche, noch einmal locker und erfolgreich zu spielen, bevor wieder ein harter Trainingsblock ansteht, um weiter vorwärts zu kommen.

Name:
Hannes Käsbauer

Geburtstag:
19. Oktober 1986

Dein Badmintonschläger:
T40-Speed

Verein:
PTSV Rosenheim

Weltrangliste:
186

Dein wichtigster Sieg:
2. Bundesliga 2007/2008 gegen Antti Vittikko

Deine schlimmste Niederlage:
Diverse Halbfeldeinzel gegen meinen Bruder

Sportliche Ziele:
Olympia, WM, EM

Deine Vorbilder:
Oliver Kahn, Jürgen Klinsmann, Peter Gade

Was hasst Du am meisten beim Training?
Müde Beine zu haben

Wie verbringst Du die Zeit vor dem Spiel?
Musik, stille Ecke zur Konzentration

Ausbildung/Schule/Beruf:
Studium der Sportwissenschaft (Uni Saarland)

Welche Musik hörst Du?
Rock, Pop, House

Dein Lieblingsfilm:
Gegen jede Regel

Dein letztes gelesenes Buch:
Die weißte Hölle von Matt Dickinson

Andere Hobbys
Viel Sport, Kartenspiele, Skifahren, Freunde

Wen würdest Du gerne kennen lernen?
Catherine Zeta Jones, Oliver Kahn

Hast Du ein Lebensmotto, welches?
Immer weiter machen!

David oder Goliath?
David