Nachtrag der vergangenen Wochen - 3. Teil
Praktikum am sportmedizinischen Institut der Universität des Saarlandes
In der Woche nach den Swiss Open begann ich im Rahmen meines Sportstudiums mein berufsorientierendes Praktikum am sportmedizinischen Institut der Universität des Saarlandes. Dementsprechend wurden die folgenden insgesamt sieben Wochen sehr ausgefüllt: morgens zunächst Training, danach Praktikum und abends nochmal Training.
Dabei möchte ich mich hier nochmals bei meiner Praktikumsstelle bedanken, die sehr sportfreundlich und kulant mit meinen Anwesenheitszeiten war. So bekam ich beispielsweise für internationale Turnierbesuche oder ein Länderspiel schon mal einen oder zwei Tage frei. Außerdem konnte ich trotz des Praktikums normal weiter trainieren.
Das Praktikum selbst war sehr interessant und hat mir viel Spaß gemacht. Hauptsächlich wurde ich dabei als Unterstützung bei den Gesundheitsuntersuchungen bzw. Fitnesstests von diversen Leistungssportlern aus den unterschiedlichsten Sportarten eingesetzt. Auch bei der Leistungsdiagnostik einiger Koronarpatienten durfte ich hautnah dabei sein. Der absolute Höhepunkt des Praktikums war für mich allerdings mein Einsatz bei den Fitnesstests der deutschen U21 Fußball-Nationalmannschaft in der Sportschule Kaiserau.
Bundesliga Play-Off: Halbfinale Bischmisheim : Langenfeld
Badmintontechnisch ging es nach den Swiss Open direkt mit den Bundesliga Play-Offs weiter. Mit dem BC Bischmisheim mussten wir im Halbfinale (Hin- und Rückspiel) gegen den FC Langenfeld, einen unserer langjährigen Mitstreiter im Kampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft, ran. Als besser platzierter Club nach der Punkterunde hatten wir die Wahl des Heimrechts und entschieden uns dafür, zuerst auswärts anzutreten. Dies stellte sich im Nachhinein als gute Wahl heraus.
Am Samstag lief in Langenfeld für uns zunächst alles nach Plan: Kristof Hopp und ich konnten im ersten Herrendoppel Björn Joppien und den polnischen Topspieler Wache niederringen und so die 1:0-Führung erspielen. Zeitgleich gewann unser Damendoppel und erhöhte damit auf 2:0. Durch Siege im zweiten Herrendoppel und im Dameneinzel konnten wir schon sehr früh unser Minimalziel von vier Punkten erreichen. Doch es kam noch besser für uns, denn Aravind Bhat, unser Inder im ersten Herreneinzel, spielte ein fantastisches Match und holte den wichtigen fünften Punkt, bevor Marcel Reuter im dritten Herreneinzel sogar auf 6:0 erhöhen konnte. Die abschließenden Partien, Mixed und zweites Herreneinzel, holten sich dann zwar die Langenfelder, aber mit einem 6:2 im Rücken waren wir doch sehr zufrieden und traten optimistisch die Reise nach Saarbrücken an.
Im Rückspiel am nächsten Tag stellten die Langenfelder ihre Herrendoppel um und konnten dadurch auch einen gewissen Effekt erzielen. Sowohl Hopp/Fuchs als auch Spitko/Cassel unterlagen nämlich ihren Langenfelder Konkurrenten und so kam noch mal richtig Spannung in die Begegnung. Aufgrund unserer Stärke im Damenbereich und auch dank unseres tollen Teamgeists erarbeiteten wir uns am Ende noch ein 4:4 und damit den Einzug ins Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Am ersten Maiwochenende (1. - 3. 5.) werden wir dann der SG EBT Berlin gegenüberstehen und versuchen unseren Titel erneut zu verteidigen.
Also, am Wochenende Daumen drücken!!!!!
Fortsetzung des Nachtrags folgt…
