Der Februar war voll…
…von Terminen. Er begann mit den deutschen Meisterschaften, bei denen ich leider etwas Lospech hatte, aber ein gutes Turnier spielte und folgte mit 2 Wochen voll von Klausuren. Die ein oder andere Nachtschicht half jedoch, das Kurzzeitgedächtnis mit Wissen vollzustopfen und ich hoffe, es war erfolgreich.
Gleich zu Semesterferienstart begann ich eine kleine Turnierserie einzulegen, wohlwissend, dass ich etwas brauchen werde, um vom vielen Training in den letzten Wochen und Monaten wieder einen Spielrhythmus zu finden. Hier lagen die beiden letzten Bundesligaspiele der laufenden Saison genau richtig. Allerdings war ich doch sehr müde, sodass ich nicht meine Top-Leistung abrufen konnte und mich viel ärgerte. Aber wer kämpft…… so konnte ich meine Spiele noch erfolgreich gestalten.
Gleich am Montag drauf ging es mit meinem Trainer Manfred Ernst weiter nach Österreich, um mich bei einem Lehrgang des österreichischen U19-Teams auf die Austrian International vorzubereiten. Doch auch dort in den ersten Quali-Spielen schaffte ich es nicht, die Müdigkeit aus den Beinen und Blockaden aus dem Kopf zu kriegen, sodass ich oft einem hohen Rückstand hinterher kämpfte. Das beste Spiel machte ich dann am Donnerstag Morgen gegen die österreichische Nachwuchshoffnung David Obernosterer, gewann deutlich in 2 Sätzen und schaffte den Sprung ins Hauptfeld. Dort traf ich mit meinem Losglück auf den späteren Sieger aus Japan, machte aber auch ein solides Spiel.
Nach 11 Stunden Zugfahrt zurück und einem erholsamen Wochenende standen diese Woche gleich die German Open in Mülheim an. Im Vorfeld hatte ich mir hier wenig Chancen aufs Hauptfeld ausgerechnet, spielte aber gegen den ”indonesischen Schweden” Hartono ein richtig gutes Match und auch im Finale
konnte ich das Niveau einigermaßen halten. Mit dem Erreichen des Hauptfelds war ich schon sehr zufrieden, sodass ich recht locker in das Spiel gegen den Schweizer Meister Christian Bösiger ging. Ich kenne Boesi ganz gut, hatte aber noch nie gegen ihn in einem Turnier gespielt. Leider hatte ich in der Mitte beider Sätze immer ein kleines Tief, sodass er dort davonzog. Im zweiten Durchgang kam ich nochmal ran, aber es reichte leider nicht.
Jetzt gilt es in Kroatien nächste Woche, noch einmal locker und erfolgreich zu spielen, bevor wieder ein harter Trainingsblock ansteht, um weiter vorwärts zu kommen.
